Dienstag, 5. März 2013

14.10.2012.

"Definition 'uns'."
In einem weit entfernten Land, gab es einst ein verwunschenes Königreich. Es lebten dort Zwerge, Drachenchen, maulkorbtragende Werwölfe, Vampire die Tomatensaft tranken, und ganz viel andereres lebendiges, komisches Zeug. Ein König regierte. Ein Mensch der König werden wollte, gönnte ihm diese Macht nicht. Und so kam es... ach Quatsch! Scheiß auf Königreiche. Diese Geschichte, wird an einem Tag, in der Zukunft folgen, meine Kinder. Irgendwann. Heute geht es um "uns". Bzw. die nähere Erleuchtung dessen. Wenn es sein muss, so kann man es auch BEleuchten nennen. Normalerweise ist "uns" eine Gruppe, ab zwei Personen. Der heutige Fall, lässt es aber zu, das es eine Zusammensetzung aus "nur" zwei Personen gemeint ist. Die Beziehung zwischen zwei Menschen. Ein Paar. Besoffen, durch "pure Liebe". In eine unwirkliche Illusion getaucht, durch das Wort "für immer", im Glauben und Hoffen "schlau" und "rationell" zu sein. "Ich liebe dich über alles." / "Du bist die Liebe meines Lebens." / "Blablabla.". Geballt in einem Haufen Scheiße, ohne Kieselsteine."

18.02.2013.

 "Faraday."
In sehr vielen Fällen, hätte ich mir nicht gewünscht, dass all das genauso eingetreten ist.
Es hätte sich ändern können.
Ob ich mich dafür hätte ändern müssen, ist eine andere Geschichte.
Eine andere, eventuell spätnächtliche Vertiefung.
Sollte es diese jemals wieder geben.

Ob Dinge nach einer bestimmten Linie geschehen, um "existent" zu sein, das warten wir ab.
Geschieht alles nur, um am Ende einen Sinn zu ergeben?
Und was ist schon "Sinn", wenn es auch "Unsinn" geben kann?

Blablabla, die Unendlichkeit siegt.

08.11.2010.

"Wonderboy."
"Du weißt, das ich Veränderungen nicht mag, doch ich selbst habe mich verändert. Nicht zum Guten, muss ich sagen. Je älter man wird, umso mehr bekommt man vom Leben mit. Der Tellerrand, über den man hinaussieht, hat eine große Reichweite. Man muss sie nur erkennen. Erkennen, um dementsprechend handeln zu können. Ich habe gehandelt. Es gibt ein Leben, außerhalb ICQ, wo Worte auch gesprochen existieren! Man sieht die Person, mit der man sich unterhält, kann sie anfassen, sogar schlagen. Man kann GLEICH körperlich handeln! Und genau DAS tue ich. Ich habe mir ein Leben aufgebaut, AUSSERHALB des ICQ-Fensters, und der geschriebenen Worte. Es ist schön. Richtig lebendig. Ich erlebe viel, lerne neue Dinge kennen, kann meinen Horizont erweitern. Ich fühle mich lebendig, frei, jung, und ungezwungen. Keine Verpflichtungen, gegenüber Leuten, die im ICQ warten, nichts... wie du vielleicht merkst, gehörst DU nicht zu meinem wirklichen Leben, weil du immer nur für MICH existiert hast, und niemand sonst von meinen Leuten dich kennt. Vor einer Weile, habe ich da ein Mädchen kennen gelernt. Ich habe ZUERST mit ihr geredet, geschrieben haben wir später. Kurz. SO läuft das Kennenlerne eigentlich ab, nicht umgekehrt. Ich stelle mir keine '7-Zwerge-Schloss'-Zukunft mit ihr vor, aber wenigstens gibt es mit ihr eine Zukunft. Du... bist... nichts. Gar nichts. Du warst nie etwas, wirst nie etwas sein. Viele, getippte Worte. Mehr nicht. Du hast keinen Platz in meinem Leben. Wirst NIE einen haben. Unsere - wie du es nennst - 'Geschichte' ist hier zu Ende. Es geht nicht weiter. Jeder muss sein EIGENES Leben leben."

01.12.2010.

"We dont' need to trust a single word they say."
Es hat lange gedauert.
Zu lange.
Das Warten aber, hat sich gelohnt.
Der Frühling kehrt ein, in Deutschland.
Die Temperaturen steigen wieder, die Sonne zeigt sich viel öfter, und auch viel wärmer, und manche kleinen Zugvögel hat es schon wieder in die Stadt verschlagen.

Ich für meinen Teil, stehe in der U-Bahn unten drin, und warte, das diese erscheint.
"Weißer Turm", lautet die Haltestelle.
Es ist 17:19 Uhr, an einem Donnerstag.
Da es leider doch noch nicht so warm ist, das man bei kaltem Wind OHNE Mütze durch die Gegend laufen könnte, ziert meine wunderschöne, frisch gefärbte lila-pink-grün-blaue Haarepracht noch meine rosa-rot-lila Mütze, gekauft bei H&M.

Seit einiger Zeit, arbeite ich - für wenig Geld, was mir aber egal ist! - in einem Laden in Nürnberg.
Heißt "British Empire".
Ich LIEBE diesen Laden.
Weil... er einfach... toll ist.
Manches kann ich dann doch nicht beschreiben, das es irgendwie nachvollziehbar wäre.
 
Diese Arbeit im British Empire, ist Ablenkung.
Ablenkung, vom Alltag.
Ablenkung, von Gedanken, die nicht sein sollen, weil sie mir sonst die Schlinge, die um meinem Hals liegt stärker zu ziehen.

Nach kurzer Wartezeit fährt die U-Bahn endlich ein.
Was gesagt wird, höre ich nicht, da gerade ein neues Lied von meinem fast schon kaputten MP3-Player eingespielt wird.
Biffy Clyro - Bubbles.

Da ich nach einem "harten" Arbeitstag keine Lust habe, bis zum Fürther Hauptbahnhof irgendwo rumzustehen, suche ich mir einen Sitzplatz.
"You... are creating all the bubbles at night! I´m... chasing round trying to pop them all the time!".
Ich setzte mich zu einem - so wie es aussieht - verliebten Pärchen.
Mit dem Rücken, zur Fahrtrichtung.
Da mich die Leute um mich herum schon seit geraumer Zeit nicht mehr interessieren, sehe ich auch nicht auf, als ich mich bei dem Mädchen entschuldige, welcher ich nicht wollend meinen nassen Chuck gegen die Hose geprügelt hab, als ich mein rechtes Bein über´s linke geschlagen habe.

Geistesabwesend ziehe ich mir mein "Mordfall Kurt Cobain"-Buch aus der Tasche, und fange an zu lesen. Mit der Zeit wird es warm, und ich nehme meine Mütze ab. Stopfe sie im Gegenzug zum Buch in meine "Emil Bulls"-Stofftasche, mit den 10 Buttons, und dem schwarz-weiß karierten Schnürsenkel.
 
"Ey, du, hörst du mich nicht, oder was?".
Häh?
Überrascht sehe ich auf.
Irgendwie will das Mädchen, vor mir etwas.
Aus reiner "Höflichkeit" nehme ich meine pinken Ohrstöpsel aus dem Ohr, und sehe sie neugierig an.

Kennt ihr das, wenn man... mit etwas gar nicht rechnet, und dann total geschockt ist?
So geht es mir gerade.
Die ist... und da...
mir fehlen die Worte.

"Ich hab dich was gefragt! Es ist unhöflich, nicht zu antworten.", faucht sie mich an.
Ich bin zu sehr damit beschäftigt, die Person neben ihr zu mustern.
Vier Monate ist das jetzt her.
Er hat sich kein Stückchen verändert.
Sieht immer noch so aus, wie damals.
Ich hingegen nicht.
Guckt er deswegen mindestens genauso dumm, wie ich?

"Ich hab dir doch gesagt, du sollst sie einfach in Ruhe lassen.", flüstert er ihr zu, doch sie winkt nur mit einem "Nein, ich will das jetzt gefälligst geklärt haben." ab.

Kurz tief einatmen... ausatmen... okay.
"Ich hab Musik gehört. Hat man vielleicht gesehen. Deswegen habe ich nicht gehört, was du gesagt hast. Würdest du es vielleicht wiederholen?" 
Einfach... so tun, wie als wäre es einem egal.

"Ich hab dich gefragt, wieso du mir deinen dreckigen Schuh gegen die Hose schlagen musstest! Jetzt ist da voll der Fleck!", beschwert sie sich bei mir, und ich - nennt mich scheiße - kann nicht anders, und muss lachen.
Ich glaube... sie ringt mit sich selbst, ob sie mir an die Kehle springt, um mich zu würgen, oder nicht.

Ernst sehe ich sie an.
"Weißt du, manchmal gibt es im Leben für manche Dinge keinen Grund. Die passieren einfach so, ohne das man danach etwas tun könnte, um es rückgängig zu machen. Das sollte man dann nicht hinterfragen, sondern es einfach so hinnehmen. Niemand ist an DIESER Sache jetzt kaputt gegangen, und für was wurden Waschmaschinen erfunden?"
Lieb lächle ich.
"Ist alles halb so schlimm, glaub mir. Da gibt es wirklich schlimmere Dinge. Daheim einfach ausziehen, oder ausziehen lassen, und dann in die Waschmaschine werfen. Und schon ist das Problem beseitigt. Wenn es dir nichts ausmacht, ich würde jetzt gerne weiter lesen."

Anscheinend macht´s ihr doch was aus.
"Ja! Du liest jetzt nicht! Das war keine Antwort, auf meine Frage!" 
Man, was geht denn mit der?!

"Schatz, lass es sein.", sagt er zu ihr, und legt seine Hand auf ihren Unteram.
"Schatz.", äffe ich lachend nach. "Man... ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Was ist nur aus dir geworden? Ein scheiß Pirat. Einer, von so vielen. Das ist traurig. Sehr traurig. Weißt du noch, über solche Leute haben wir uns damals immer, spätnachts lustig gemacht."
Durchdringend mustere ich ihn.
 
Er überlegt, etwas darauf zu antworten, lässt es aber sein.
"Du kennst diese verrückte Tussi?", will seine Freundin aufgewühlt von ihm wissen.
Er nickt schlicht.
"Das hättest du mir ruhig mal vorher sagen können. Dann hättest DU sie nämlich zur Sau machen können, und mir wär der ihr dummes Gelaber erspart gelieben. Also, ich warte..."

Keinerlei Anstalten von ihm, irgendetwas zu tun.
Ich warte ebenfalls.
Schaue ihn einfach nur an.
Es dauert eine Weile, bis er etwas sagt.
Ein einziges Wort.
"Nein."

"Das ist eine kluge Entscheidung von dir, mein Lieber. Zwar hast du den bösen Buben auf deiner Seite, und ich niemanden, doch mit den letzten Monaten hast du mich genug bestraft. Glaub mir." 
Hysterisch fange ich an zu lachen.
Die Leute um uns herum gucken zu uns rüber.

"Die letzten Monate?", will sie an ihn gewandt wissen.
Wieder nickt er nur.
Da mag wohl jemand nicht drüber reden.
"Was war 'die letzten Monate'? Schatz?!"
Ist es erlaubt jemanden zu ermorden, nur weil er zu oft 'Schatz' im Wortschatz gebraucht?
Nein.
Schade.

"Nichts.", erwidert er.
"Und DAS, soll ich dir glauben? Was hattest du mit dieser Ollen?!"
Sie ist ein wenig... aggressiv.
Aber nur... so ein kleines Bisschen.

"Es stimmt, was er sagt. Nichts. Gar nichts. Und genau DAS ist es ja. Nichts. Das verstehst du jetzt nicht, weil du eine kleine... bist, von daher... lass es mich dir kurz erklären: Es gab eine Zeit... da haben Dinos noch gelebt, und man hat sich sein Essen selbst zerhackt, und auf einem selber errichteten Lagerfeuer gebraten - da haben wir geschrieben. Dein lieber Freund, und ich, in ICQ. JEDEN Tag. Mehrere Stunden lang. Am Wochenende, und in den Ferien sogar noch länger. Und dann... ja... ging alles den Bach runter, bis dann DU da warst. Der feine Herr, schräg gegenüber von mir, hat dann 200.000 ICQ-Verlaufseinträge, und über 1 Jahr, 4 Monate, und noch ein paar Tage in den Dreck geworfen, wegen dir. Er hat mich, und meine Worte ignoriert, darüber hinweggesehen, und... so getan, wie als hätte er mich noch nie gekannt. Bitter. Bitter, bitter, bitter. Und... jetzt lass mich einfach in Ruhe. Ich hab damit abgeschlossen." 

Jetzt bin ich es, die wütend aufsteht.
Am anderen Ende des Abteils ist noch ein Platz frei, auf den ich mich setze.
So eine kleine Mistschlampe.
Der letzte Satz, den ich an sie gerichtet hatte, war gelogen.
"Ich hab damit abgeschlossen.".
So ein Bullshit.
Die Wunden sind neu aufgerissen.
Herzlichen Glückwunsch!

29.12.2010.

"Sunshine from the inside."
Im Winter ist es kalt, das weiß jeder.
Zwei Tage vor dem Wechsel des Jahres, scheint es glatt noch kälter zu sein.
Im Untergrund der U-Bahn nicht so.
Die Haltestelle "Lorenzkirche" ist voll, als ich dort ankomme.
Überall stehen Leute rum.
Um nicht blöd angewaft zu werden, schiebe ich meine Kopfhörer über meine Ohren, und schalte meinen MP3-Player an.
"Bloc Party - Mercury", kommt mir mit Laustärke 27 ins Trommelfell gedrückt.
Soll mir recht sein, solange niemand etwas von mir möchte.
Nahe am schwarzen Strich, laufe ich weiter nach vorne.
Aufeinmal ein Windzug!
Die U-Bahn fährt ein.
Leichter Nervenkitzel, da sie mich fast gestreift hätte.
Vereinzelt gucken glaube ich ein paar Leute ziemlich blöd, doch das ist mir egal.
Ich stehe noch auf zwei Beinen, und das zählt - so finde ich.
Sie bleibt ein wenig von mir weg stehen.
Nachdem sich die Menschen vor mir hinein gedrängt haben, bewege ich mich auch ins Innere der U-Bahn.
Glücklicherweise ergattere ich einen Platz am Fenster, jedoch nicht in Fahrtrichtung.
Wer auch immer sich nun neben mich setzt, kann mit mir zusammen "Bring me the Horizon" hören.
Es ist eine kleine Familie.
Eine Frau, ein Mann, und ein kleines Mädchen.
Dieses ist vielleicht... ich schätze sie auf 4.
Sie sitzt neben mir, sieht mich an, dann nach draußen.
Aus dem Spiegel heraus beobachte ich sie.
Nach einer Weile isst sie rote Trauben, und Mandarinen.
Zwischen "Gostenhof" & "Bärenschanze", riecht es neben mir nach irgendeinem ännerparfum, das ich nicht zuordnen kann.
Würde ich es im Aufzug, bei mir zu Hause riechen... würde ich sicher halb ersticken.
Bei "Maximilianstraße", steigt ein Vollidiot aus, der sich für teures Geld Silvesterrakten, und anderen Krimskrams gekauft hat.
Mittlerweile bin ich auf "Red Hot Chili Peppers" umgestiegen.
Ich hab nur ein Lied von denen drauf.
Welches - so denke ich - erklärt sich von selbst.
167 Tage.
Auf Laustärke 31.
31, ist das höchste an Lautstärke, was mein bei meinem MP3-Player schalten kann.
Sollte JETZT irgendwer was von mir wollen... Pech gehabt.
Ich höre nichts.
Niemanden.
Würde jemand die U-Bahn in seine Gewalt bringen, und die Menschen als Geiseln nehmen... lustig würde ich vor mich hinsingen - natürlich leise - und erschossen werden, da ich den Anweisungen der Entführer nicht Folge leiste (Gut, wer auch immer eine U-Bahn entführen will...O.o:D).
Seltsamer Weise, kommt "Fürth Hauptbahnhof" sehr schnell.
Ich drücke mich mit einem "Danke." am kleinen Mädchen, und ihrem Vater vorbei, und gehe nach draußen.
Es wird wieder kalt, und ungemütlich.
Winter eben.
Zwei Tage, vor Jahreswechsel.

31.12.2010.

"Imagine."
Stell dir vor, es gibt eine Welt ohne...
Krieg, der so vielen das Leben - auf eigentlich unsinnige Weise - das Leben kostet.
Intolleranz, welche so viele Menschen unterdrückt.
Religiöse Fanatiker, die sich aufgrund ihres Glaubens, und dem Unglauben anderer selbst töten.
"In-Cliquen", die alll diejenigen ausschließen, die "out" sind, und nach ihrer Meinung "scheiße". 
Macht EINZELNER, denn die Macht sollte entweder ALLEN gehören, oder gar keinem!
Fame-Kiddies, die zwar von der unterdrückten Masse als solche abgestempelt werden, dies aber - eigentlich, wären sie nicht zu stolz, und selbstverliebt dafür! - ablehnen könnten und sagen, das dies nicht der Wirklichkeit entspricht.
Homophobie, die sich auf Menschen bezieht, die sich zum anderen Geschlecht hingezogen fühlen, und genau DAS ist weder "abnormal, krank, eklig", oder sonstiges, sondern ganz normal! Nur sind die Leute zu dumm, um genau dies zu verstehen. Ihr tut mir leid. Die angebliche "Erziehung", die ihr genossen habt, war all die Jahre für den Arsch, da ihr alles kleine, erbärmliche Idioten seit.
Amokläufe, welche zum Beispiel in Columbine 1999, unsäglich viele Leben geraubt haben, aufgrund von Unterdrückung, Ignoranz, Unverständnis, und nicht vorhandenen Macht.
Selbstverliebte Tusen, die denken, sie könnten jeden dank ihrer "Schönheit" haben. Das Traurige: Meist passiert es auch so, da Typen schwanzgesteuert sind, unverständlich dämlich, und abartige Schmetterlinge eher bevorzugen, als kleine Raupen.

07.05.2012.

"Der Topf mit Nieten."
Mit dem kleinen Grabschehändchen greift sie in einen sprudelnden Topf. Der Sprudel ist regenbogenfarbiger Rauch, der nach Früchten riecht, und sie wundervoll benebelt. Heraus zieht die Kleine, eine Figur. Eine zappelnde Figur. Es ist die Abbildung eines Menschen, nur um einiges verkleinert. Sozusagen eine Miniaturausgabe dessen. Er zappelt, schlägt mit seinen kleinen Beinchen um sich, und quietscht "Lass' mich los! Du glaubst nur, dass ich der Richtige bin, aber das ist eine Lüge! Du steigerst dich da in etwas hinein, was dir am Ende eh nur weh tun wird! So hör' doch bitte auf mich!" Sie jedoch, geizig, gierig, und verliebt wie sie ist, achtet auf keine der Warnsignale. Sie stürzt sich hinein, in den Topf voller Nieten, greift wahllos immer & immer wieder hinein, ergötzt sich an dieser, und wenn sie ausgelutscht ist, bricht sie in Tränen aus, und schimpft, wie ungerecht & gemein die Welt doch ist, und das alle Jungs einfach Arschlöcher sind. Ob es traurig ist, oder witzig, da streiten sich die großen Geister drüber, aber sie lernt einfach nicht aus ihren Fehlern. Sie stürzt sich wieder in die gleiche Schlucht, und die selben Zacken ritzen ihr den Bauch auf. Jeder weiß, dass sie keine Gefühle mehr hat. Weder für andere, noch für sich selbst. Doch die Scharade die sie spielt, ist wunderbar. Eine Meisterleistung aus Make-Up in ihrem Gesicht, die die Tränen die sie ihrer Vergangenheit, und den Typen die sie verarscht haben perfekt übermalt. Man wird nie erfahren, was dieses Mädchen denkt, denn letztendlich wird sie sich nie selbst finden.